Perspectives – Studies

Perspectives – Studies: Access to higher education for refugees

Der Weg an die Schweizer Hochschulen ist für Geflüchtete – trotz vorhandener Qualifikationen -voller Hürden. Hohe sprachliche Anforderungen, fehlende oder nicht anerkannte Vorbildung und Diplome und die Frage der Finanzierung erschweren die (Wieder-)Aufnahme eines Studiums.Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) setzt sich deshalb für mehr Chancengerechtigkeit beim Zugang zur Hochschulbildung für Geflüchtete ein und hat deshalb das Projekt Perspektiven-Studium lanciert.

Resultate der Projektphase 1 | 2016-2019

In einer ersten Projektphase wurden gemeinsam mit Studierenden ein Positionspapier und politische Forderungen (siehe auch Rubrik “Positionen”) erarbeitet.
Im Anschluss daran wurden:

studentische Initiativen und Projekte an 20 Hochschulen mit mehr als 600 teilnehmenden Geflüchteten und über 700 freiwillig engagierten Studierenden aufgebaut, unterstützt und begleitet.

17 Schulungen in 7 Städten mit über 165 Mentor*innen, Mentees und Projektkoordinator*innen und die Tagung «Integration durch Bildung» mit über 60 Fachpersonen durchgeführt.

eine dreisprachige Plattform perspektiven-studium.ch entwickelt, die der Begleitung studieninteressierter Geflüchteter dient und detaillierte Informationen (Berichte zu Demographie, Stipendiensituation, Wirkungsanalyse) zur Situation studentischer Geflüchteter einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht (Publikationen).

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Besuchen Sie die Webseite des Projekts, um mehr über die lokalen Hochschulprojekte für studentische Geflüchtete zu erfahren, Toolkits mit Ideen für Schulungen zu entdecken und sich in zahlreichen Informationen zum Hochschulzugang für Geflüchtete zu vertiefen.

Leistungen und Ziele der Projektphase 2 | 2019-2021

Die lokalen Hochschulprojekte stossen bei studentischen Geflüchteten – so zeigen die Zahlen – auf grosses Interesse. Dennoch konnten sich nur vereinzelt Personen für ein Regulärstudium einschreiben. Die diversen Hürden bestehen weiterhin. Im Fokus der zweiten Projektphase stehen deshalb:

Capacity Building: Die Stärkung von Kompetenzen von Mentees, Mentor*innen und Projektkoordinator*innen durch überregionale Schulungen und die Unterstützung eigenständig durchgeführter Workshops (Toolkits), um mehr Mitsprache auf lokaler, hochschulinterner Ebene zu erreichen.

Vernetzung und Sensibilisierung: Überregionale Vernetzungstreffen, die den Austausch und die Zusammenarbeit der studentischen Projekte untereinander fördern. Zudem wird eine Community of Practice mit Akteur*innen aus Hochschulen und den Fachbereichen Bildung und Migration aufgebaut, um die Präsenz der Thematik zu vergrössern und gemeinsame Ressourcen zu nutzen.

Politische Arbeit an Hochschulen wie auf kantonaler und nationaler Ebene: Die Mitarbeit bei der Kampagne «Bildung und Migration» von VPOD/sosf und die Arbeitsgruppe «Integration durch Bildung», um einen Paradigmenwechsel auf Hochschulebene zu erreichen. An der AG im Oktober 2020 werden gemeinsam mit studentischen Geflüchteten und Akteur*innen aus dem Hochschulbereich Forderungen erarbeitet, die zur Ausarbeitung lokaler Kampagnen dienen.

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