Einigung zu Horizon 2020 – was passiert mit Erasmus+?

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Medienmitteilung des VSS vom 26.07.14

Heute wurde bekannt, dass sich die Schweiz und die EU über die Teilnahme von Schweizer Hochschulen und Forschenden an Horizon 2020 geeinigt haben. Allerdings bleiben noch zu viele offene Fragen, bevor die Vereinbarung abschliessend beurteilt werden kann. Fragwürdig ist, dass bis heute noch kein entsprechender Deal zur Schweizer Teilnahme an Erasmus+ vorliegt.

Für die Studierenden bleibt unklar, weshalb der Bund heute keine ähnliche Vereinbarung zu Erasmus+ vermelden kann. Im Frühling wurden tausende Studierende aus dem In- und Ausland wochenlang im Ungewissen gelassen, nachdem die Schweiz den Beitritt zu Erasmus+ nicht verkünden konnte. Dies darf nicht noch einmal geschehen. Deshalb fordert der Verband der Schweizer Studierendenschaften VSS den Bundesrat auf, so schnell als möglich eine Vereinbarung über den Beitritt zu Erasmus+ anzustreben.

Gleichzeitig muss ein Plan B entwickelt werden, der sofort umgesetzt werden kann, sollte keine Einigung mit der EU zustande kommen. Die Finanzierung der Austauschprogramme muss auch für das akademische Jahr 2015/2016 sichergestellt werden. Auch dann werden tausende junge Menschen ein Austauschsemester absolvieren wollen.

Für die Schweizer wie auch die Europäischen Hochschulen sind Horizon 2020 und Erasmus+ äusserst wichtig. Im Frühling hatten über 31 000 Menschen den Appell für einen offenen Europäischen Hochschulraum (http://www.not-without-switzerland.org/) unterzeichnet, der die Teilnahme der Schweiz an Erasmus+ und Horizon 2020 forderte. Der Appell wurde vom VSS, den Rektorenkonferenzen und weiteren Schweizer Organisationen des Hochschulbereiches lanciert und von verschiedenen Europäischen Organisationen unterstützt.

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