Die Jugendorganisationen VSS-UNES-USU, DOJ, SAJV, USO, Intermundo, young european swiss und ESN Switzerland begrüssen den Entscheid des Ständerats für die Reassoziierung der Schweiz an Erasmus+ für 2027. Mit 23 zu 18 Stimmen bei 3 Enthaltungen hat der Ständerat dem entsprechenden Verpflichtungskredit zugestimmt. Die Allianz dankt dem Ständerat für diesen wichtigen Entscheid zugunsten junger Menschen, internationaler Mobilität sowie eines innovativen und wettbewerbsfähigen Bildungs- und Wirtschaftsstandorts Schweiz. Nun ist der Nationalrat gefordert, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
Erasmus+ stärkt Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
Mit seinem Ja zu Erasmus+ anerkennt der Ständerat die zentrale Bedeutung internationaler Bildungs- und Mobilitätserfahrungen für junge Menschen in der Schweiz. Erasmus+ eröffnet Studierenden, Berufslernenden und Jugendlichen sowie jungen Menschen im Sport und in der ausserschulischen Jugendarbeit Möglichkeiten, grenzüberschreitend zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und sich zu vernetzen. Internationale Mobilität stärkt Sprachkenntnisse, Selbstständigkeit, Anpassungsfähigkeit und Problemlösungskompetenzen. Gleichzeitig ermöglicht Erasmus+ den Austausch zwischen Bildungsinstitutionen, Organisationen und Fachpersonen in ganz Europa. Damit ist das Programm weit mehr als ein Austauschprogramm: Es ist eine Investition in die Fähigkeiten und Perspektiven einer ganzen Generation.
«Mit diesem Entscheid hat der Ständerat uns heute gezeigt, dass die Zukunftsperspektiven junger Menschen eine Investition wert. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern mittel- und langfristig auch unser Bildungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz», sagt Isabelle Birkhäuser, Co-Präsidentin des VSS.
Jetzt ist der Nationalrat gefordert
Mit seinem Entscheid hat der Ständerat einen wichtigen Schritt für eine Schweizer Teilnahme an Erasmus+ für 2027 gemacht und für die Assoziierung für die Programmgeneration 2028-2034. Die Allianz dankt den Mitgliedern des Ständerats, die diesen Weg unterstützen und damit die Bedeutung von Bildung, Mobilität und internationalen Perspektiven für junge Menschen anerkennen. Nun richtet sich der Blick auf den Nationalrat. Die Jugendorganisationen rufen den Nationalrat dazu auf, dem Entscheid des Ständerats zu folgen und den Verpflichtungskredit für 2027 in der Wintersession gutzuheissen.
Kontakt für Medien
Isabelle Birkhäuser, Co-Präsidentin VSS-UNES-USU, isabelle.birkhaeuser@vss-unes.ch, +41 79 397 63 23
Niklas Tiemann, politischer Leiter von CSAJ-SAJV, niklas.tiemann@sajv.ch, +41 79 290 80 85
Cyrill Rössler, Liaison Officer Erasmus Student Network, liaison.political@esn.ch, +41 58 934 46 27
Ruth Adank, Generalsekretärin young european swiss, info@y-e-s.ch, +41 (0) 31 302 35 36
