Demonstration vom 1. März 2014: Aufruf zur Mobilisierung der Studierenden

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Medienmitteilung des VSS vom 21. Februar 2014

Aufgrund der Konsequenzen, welche auf die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative im Bildungs- und Forschungsbereich folgen, ruft der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) dazu auf, an der Demonstration «Für eine offene und solidarische Schweiz » vom 1. März um 14.30 Uhr vor dem Bundeshaus teilzunehmen und sich für das Bestehen von Mobilität und Internationalität in Bildung und Forschung einzusetzen.

Nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014 hat der Bundesrat den Ratifizierungsprozess zur Ausweitung des Freizügigkeitsabkommens auf Kroatien sistiert. Aufgrund dieser Entscheidung hat die Europäische Union die Vertragsverhandlung für die Teilnahme der Schweiz an den Programmen Erasmus+ und Horizon 2020 auf Eis gelegt. Trotz wiederholtem Warnen vor den Gefahren seitens der akademischen Gemeinschaft und insbesondere durch den VSS, sind die Befürchtungen der letzten Wochen betreffend der Zukunft der Zusammenarbeit in Bildung und Forschung Tatsache geworden.

Der VSS möchte daran erinnern, dass unsere Studierenden und unsere Forscherinnen und Forscher von der Mobilität und dem Wissensaustausch zwischen Europa und der Schweiz profitieren. Die Isolation der Schweiz, bedingt durch die Suspendierung der Bildungs- und Forschungsprogramme, wird den Bildungsstandort Schweiz nachhaltig schädigen. Unsere Forschungsprogramme werden beschnitten, die Qualität unserer Lehre wird sinken und die Schweiz wird ihre Führungsrolle in Innovation und Forschung, welche sie stets innehatte, verlieren. Der VSS wird an der Demonstration vom 1. März teilnehmen, um den Befürchtungen der Studierenden zur Zukunft des Bildungs- und Forschungsstandortes Schweiz Ausdruck zu verleihen.

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften ruft die akademische Gemeinschaft und besonders die Studierenden dazu auf, an der Kundgebung vom 1. März 2014 teilzunehmen, um unseren Anliegen eine Stimme zu geben und daran zu erinnern, dass die Schweiz Teil des europäischen Hochschulraumes ist und sich weiterhin an den europäischen Bildungs- und Forschungsprogrammen beteiligen muss. Weil Ausbildung Zukunft schafft!

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