Angriffe auf Bildung und Forschung: Studierende verurteilen kurzsichtige Politik

< zurück zu allen Beiträgen

Bern, 16. März 2026. Mit der Verabschiedung von Budgetkürzungen, die das Schweizer
Bildungssystem schwächen, beharrt das Parlament auf einer Abbaupolitik, die nur eine
kurzfristige Perspektive berücksichtigt. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften
(VSS) bedauert, dass keine der Regierungsparteien die Jugend durch das Ergreifen eines
Referendums unterstützt, und wird sein Engagement in den Kantonen fortsetzen.

Die Folgen des Abbauprogramms für das Schweizer Bildungssystem werden erheblich sein: Die
Grundbeiträge für die Eidgenössischen Technischen Hochschulen, die Universitäten und die
Fachhochschulen werden um 138 Millionen Franken pro Jahr gekürzt. Der Bund will die
Hochschulen dazu zwingen, ihre Studiengebühren zu erhöhen, um die Einnahmeausfälle auf
Kosten der Studierenden auszugleichen. Das Ausbleiben eines Referendums sendet ein
alarmierendes Signal an alle, die vom Sparprogramm betroffen sind.

Aus Sicht des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften (VSS) sind die Budgetkürzungen
kein unabwendbares Schicksal. Im Gegenteil: „Es ist nicht die Aufgabe der Politik, die
Schweizer Bevölkerung auf Haushaltsposten zu reduzieren. Die Sparmassnahmen sind
kurzsichtig und kontraproduktiv“, erklärt Klara Sasse, Co-Präsidentin des VSS.

Diese Einsparungen stellen einen Frontalangriff auf die Chancengleichheit dar: „Es ist
inakzeptabel, einen Teil der Bevölkerung aufgrund fehlender finanziellen Mittel vom Studium
auszuschliessen“, argumentiert Klara Sasse.

Der VSS bedauert zutiefst, dass keine Regierungspartei ihre Verantwortung wahrnimmt und
angesichts dieser Angriffe auf unser Bildungssystem ein Referendum lanciert. Doch die
Kampagne gegen diese Erhöhung der Studiengebühren ist noch nicht beendet: Der VSS wird
sich weiterhin aktiv an den kantonalen Debatten zu diesem Thema beteiligen. Er fordert von den
Kantonsparlamenten und -regierungen, dass sie konkrete Massnahmen ergreifen, um die
Chancengleichheit beim Zugang zum Studium zu gewährleisten.

Die Schweiz braucht Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation. Alle unsere Argumente
finden Sie in unserem Positionspapier.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: 

Klara Sasse 
Co-Präsidentin 
+41 76 336 47 11 
E-Mail: klara.sasse@vss-unes.ch 
Carlotta Ehrenzeller 
Co-Generalsekretärin 
+41 31 382 11 71 
E-Mail: gs-sg@vss-unes.ch 

Neues aus der Verbandsarbeit

Resolution

Partizipative Führungskultur an den Schweizer Fachhochschulen

Der Erfolg und die Qualität von Schweizer Fachhochschulen im Rahmen ihres vierfachenLeistungsauftrags basieren massgeblich auf der aktiven Mitwirkung ihrer Angehörigen. Durch partizipative Prozesse werden Entscheidungen über alle Stufen hinweg reflektiert,Risiken ...

Resolution

Historisches Engagement und die Pflicht zur internationalen Solidarität der Studierenden in der Schweiz 

In Zeiten geopolitischer Konflikte und weltweiter Angriffe auf demokratische Strukturen ist es die Pflicht des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften (VSS), sich solidarisch mit seinen internationalen Partnerorganisationen zu zeigen, die von autoritären Regierungen bedroht oder unterdrückt werden.  1. Geschichte des studentischen Engagements für Frieden in der Schweiz und weltweit  Der 1920 gegründete Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) blickt auf eine lange Tradition der Verteidigung internationaler studentischer Interessen sowie internationaler Solidarität zurück. So organisierte der VSS ...

Medienmitteilung

Jugendbündnis gegen die 10-Millionen-Initiative

Die SVP-Initiative gefährdet die Zukunft der jungen Generationen. Ein breites Bündnis aus Organisationen und Jugendparteien engagiert sich gegen die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz». Die SVP-Initiative bietet keine Lösung für die aktuellen ...

Werde informiert

Book a Free, Personalized Demo

Discover how SimpliCloud can transform your business with a one-on-one demo with one of our team members tailored to your needs.