Bildung darf keinen Luxus sein – Die Studierenden kommen nach Bern

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Bern, 23. Juli 2025

Sehr geehrte Frau Bundesrätin Keller-Sutter
Sehr geehrter Herr Bundesrat Parmelin

Als nationaler Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) wenden wir uns mit einem grossen
Anliegen an Sie: Eine Verdopplung der Studiengebühren, wie im Entlastungspaket 2027 vorgesehen,
würde die Chancengleichheit und den Bildungsstandort Schweiz empfindlich schwächen. Der freie
Zugang zur Bildung ist für uns nicht verhandelbar: er darf nicht vom Portemonnaie abhängen. Wer heute
bei der Bildung spart, riskiert morgen einen Fachkräftemangel, weniger soziale Mobilität und eine
Schwächung des Innovationsstandorts Schweiz.

In kurzer Zeit haben über 34’000 Studierende, Doktorierende, Dozierende, Eltern sowie Bürgerinnen und
Bürger aus allen Regionen der Schweiz unsere Petition gegen die geplanten Sparmassnahmen
unterzeichnet. Auch im Vernehmlassungsverfahren haben über 1’500 kritische Stellungnahmen aus
diversen gesellschaftlichen und institutionellen Bereichen diese Haltung untermauert.

Trotz dieser breiten Kritik wurden die einschlägigen Punkte im Entlastungspaket nicht angepasst. Das
sorgt für grosses Unverständnis und Besorgnis unter den Studierenden. Umso wichtiger ist es uns, dass
diese Stimmen gehört werden.

Deshalb laden wir Sie herzlich ein, am Mittwoch, 1. Oktober 2025, auf den Bundesplatz in Bern zu
kommen. Am Vortag der Sitzung der Finanzkommission werden Studierende aus der ganzen Schweiz vor
Ort sein, um sich gemeinsam für ein starkes und gerechtes Bildungssystem einzusetzen.

Sind Sie bereit, unsere Petition persönlich entgegenzunehmen und sich die Anliegen der Studierenden
anzuhören? Ihre Anwesenheit würde ein wichtiges Zeichen des Dialogs und der Wertschätzung setzen.

Mit freundlichen Grüssen
im Namen der Schweizer Studierenden und der 34’538 Unterzeichnenden

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