ECOPOP-Initiative: Konsequenzen für Bildung und Forschung

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Unsere Studierenden, unsere Forschenden, und damit auch unsere Gesellschaft profitieren von der internationalen Mobilität und dem Austausch von Wissen, Kultur und Sprache. Der Austausch ermöglicht es dem schweizerischen Bildungs- und Forschungssystem, sich weiterzuentwickeln, qualitativ hochwertige Bildung anzubieten und Wissen auszutauschen. Wenn die Ecopop-Initiative angenommen wird, wird die Bildungsvielfalt in der Schweiz stark eingeschränkt und unsere Studien- und Forschungsprogramme im internationalen Hochschulraum werden gefährdet. Da die internationale Mobilität eingeschränkt werden würde, nähmen wir auch Personen mit Schweizer Bildungsabschluss die Möglichkeit, im Ausland wertvolle Berufs- und Forschungserfahrung zu sammeln und in die Schweiz zurückzutragen. Die Isolation der Schweiz wird unseren Bildungsstandort nachhaltig schädigen. Bildung und Forschung halten sich an keine Landesgrenzen, sondern entwickeln sich massgeblich in globaler Zusammenarbeit. Zum Beispiel hat Alexander Graham Bell das Telefon zwar erfunden, was jedoch nur möglich war dank Grundlagen und Zusammenarbeiten mit Forschern aus anderen Staaten wie Deutschland, Italien, England und den Vereinigten Staaten. Zu Glauben, dass lernen, lehren und forschen im stillen Kämmerchen erfolgreich sei, bleibt illusorisch. Alleine an unseren Universitäten, Eidgenössischen Technischen Hochschulen, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen lehren und forschen nach Bundesamt für Statistik circa 75‘000 Personen . An den Universitäten haben wir bei den Professorinnen und Professoren, Doktorierenden und Dozierenden einen Ausländeranteil von fast 50%. Durch eine solch massive Einschränkung der Einwanderung im Falle einer Annahme der Ecopop-Initiative würde unser Bildungssystem einstürzen. Wir könnten beispielsweise bedeutend weniger Mediziner, Hebammen, Lehrer, Informatikerinnen und Agrarwissenschaftlerinnen ausbilden, weil uns Personen mit Know-how, Wissen und Lehrbefähigung fehlen würden. Auch dank dem internationalen Austausch in Bildung, Forschung und Gesellschaft steht die Schweiz da, wo sie heute steht. Die Annahme der ECOPOP-Initiative wäre ein Rückschritt. Weil Ausbildung Zukunft schafft! Für weitere Informationen steht Ihnen die Geschäftsleitung des VSS gerne zur Verfügung.

Neues aus der Verbandsarbeit

Medienmitteilung

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Partizipative Führungskultur an den Schweizer Fachhochschulen

Der Erfolg und die Qualität von Schweizer Fachhochschulen im Rahmen ihres vierfachenLeistungsauftrags basieren massgeblich auf der aktiven Mitwirkung ihrer Angehörigen. Durch partizipative Prozesse werden Entscheidungen über alle Stufen hinweg reflektiert,Risiken ...

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Historisches Engagement und die Pflicht zur internationalen Solidarität der Studierenden in der Schweiz 

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